Birmakatze


Die »heilige Katze von Burma«,wie die Birma- katze gern genannt wird, hat einen länger gestreckten Körperbau und ein kleineres Gesicht als eine typische Langhaarkatze und Markierungen, die an eine Siamkatze erinnern und ihr eine so orientalische Aura verleihen, wie es der Legende entspricht, die sich um ihre Vergangenheit rankt.

 

Herkunft

Angeblich aus den Tempeln von Burma stammend, ist die Geschichte der jüngeren Vergangenheit dieser Katze fast ebenso in­teressant. Im Jahre 1914 sandten Priester Major Gordon Russell, der ihnen zur Flucht aus Tibet verholfen hatte, zwei dieser Katzen als Geschenk nach Frankreich. Das Weib­chen dieses Paares bekam dann junge und trug dadurch wahrscheinlich dazu bei, diese Rasse im Westen zu begründen. Birmakat­zen wurden bei Ausstellungen in Frankreich 1925 anerkannt, in Großbritannien 1966 und in den USA ein Jahr später.

Temperament

Die freundliche, gesittete und sanfte Birma­katze liebt das Familienleben und verträgt sich auch gut mit anderen Tieren.

Varianten

Die Farbschläge der Birma schließen die ur­sprüngliche »heilige<, Seal-Point ein und die Blue-Point, für die es in Großbritannien und in den USA verschieden definierte Standards gibt.

 

Birma Blue-Point Geschichte
Es gibt eine altüberlieferte Geschichte über die Entstehung der Birmakatze. Vor der Geburt Buddhas wurde ein heiliger Burmatempel, in dem reinweiße Tempel-
katzen lebten, angegriffen, wobei der Oberpriester einen Herzschlag erlitt und starb. Seine Lieblingskatze sprang auf den Kopf des alten Mannes und wurde auf der Stelle verwandelt: Ihr Fell nahm eine goldene Färbung an, mit »Points« in der Farbe der burmesischen Erde, und die Augen wurden blau. Wo die Pfoten der Katze den Priester berührten, blieb das Fell weiß — ein Symbol der Tugend. Ermutigt durch dieses Wunder, waren die übrigen Priester in der Lage, die Angreifer zu vertreiben. Wie wahr diese Geschichte auch sein mag, die Entwicklung dieses Farbschlags, der Blue-Point, war jedenfalls definitiv das Ergebnis einer modernen selektiven Züchtung.
                                                                                                                                    

 

Quelle: Das grße Katzenbuch von David Taylor

 

 

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